Summertime Sadness

If got the summertime sadness

Kennt ihr noch das Lied von Lana Del Rey? Summertime Sadness. Frei übersetzt: ein bisserl Schwermut, ein bisserl Melancholie und eine Brise Erschöpfung.

Dieser Sommer ist anders. Unser Leben ist anders. Mit einer Pandemie im Hinterkopf lässt es sich schwerer mit Leichtigkeit durch den Sommer tanzen. Gut, dann gehen wir eben raus…und schon gibt’s das nächste Gewitter.

Corona you suck! Wetter – du bist auch nicht besser. Könnte jemand kurz auf die Pause Taste drücken?

Pause bitte

Ich möchte hier einmal etwas in aller Deutlichkeit sagen: der Lockdown war kein Urlaub und auch keine Ferienzeit. Auch wenn wir auf Insta und Co unsere tollen selbst gebackenen Brote präsentiert haben, die Wohnung auf Vordermann gebracht haben und von Schule bis Yogastudio alles nach Hause verlegt haben, waren wir alle nicht auf einen entspannten Urlaubstrip zu Hause sondern 90% der Zeit im Außen (via Zoom & Co), am machen, tun, und retten und jetzt ist zwar wieder alles offen aber nichts wie es war.

LEUTE ihr dürft erschöpft sein!!!! Anspannung, noch dazu permanente, macht müde, mürbe, melancholisch.

Ein guter Artikel dazu ist im Kurier erschienen: https://kurier.at/wirtschaft/karriere/auf-corona-folgt-die-erschoepfung/400959710

Ich hab‘ auch genug von Maskenball, Pandemiezahlen und Unsicherheiten. Können wir Corona nicht anschaffen? (Ich glaube in Teilen von Wien versuchen sie das gerade…)

Netzfund: Prinzessin schafft Corona ab

Vielleicht hilft dir das: Ich finde man ist nicht sensibel oder überdreht, wenn man einfach ‚mal die Schnauze voll hat von dem ganzen Corona Gedöns. Es ist vollkommen okay, erschöpft zu sein. Es ist vollkommen okay, einen „Sommer wie damals“ herbeizuwünschen, es ist vollkommen okay, ‚mal für ein paar Tage den Kopf in den Sand zu stecken (oder die Bettdecke) und NICHTS von der Welt hören & sehen zu wollen. Es ist vollkommen okay, sich für ein paar Tage auszuklinken (auch wenn es sich trotzdem ein bisserl komisch anfühlt). Es ist auch vollkommen okay Menschen zu meiden und nach wie vor mit Maske einkaufen zu gehen.

Das Einzige, dass nicht okay ist, ist andere zu gefährden aus der eigenen Bequemlichkeit heraus.

Und da ich eine Yogatante bin lege ich dir folgendes ans Herz: 💜Atme tief durch 💜All feelings are welcome💜 Schrei‘ deinen Frust raus (Kali lässt grüßen) 💜tauch‘ ab 💜es ist okay erschöpft zu sein und sich eine Pause zu nehmen 💜Mach‘ mehr Yoga: und ich meine NICHT NUR ASANA (wenn du nicht weißt was ich meine, dann buche bitte einen Kurs bei mir)💜sprich/schreibe darüber 💜 we are all in

Ein Kali Moment


Stadtyogini Orakel für den Juli

Willkommen in der zweiten Jahreshälfte. Das Motto: „Wenn ihr mich sucht, ich bin im Wandel“

Die Karten sind von @mysticmondays und gibt es auch als App
☀️The sun

Surya – die Sonne wirft ihr Licht auf dich und dein Leben. Alle Gefühle wollen gesehen werden, auch Kleinigkeiten können einen ganzen Tag erhellen und vielleicht schaffst du es auch die Tage deines Gegenübers zu erhellen. Egal ob das ein Mensch ist der dir nahe steht oder einer deiner „Arschengel“ die dich immer wieder reizen. Übung für den Alltag: schreibe/zeichne/fotografiere jeden Tag mindest eine Sache die dein Leben heller und schöner macht. Tipp: wenn du dir gleich am Smartphone ein Album anlegst, kannst du am Ende des Jahres auf ein Jahr voller Sonnenschein zurück blicken ☀️


Six of Swords

Transformation, Integrieren, Loslassen. Alles bewegt sich, nix ist fix. Wenn uns Corona etwas beigebracht hat, dann das alles im Bewegung ist und es keine richtige Sicherheit gibt. Jeder Tag darf neu bewertet werden, neu erlebt und gelebt werden. Die Schwerter stehen dafür alte Denkmuster aufzulösen, die Wellen laden dich dazu ein loszulassen. Stemmst du dich gegen die Wellen und gehst du ganz im „Flow“ auf. Nimm‘ die Chancen war die da kommen, auch wenn sie vielleicht ein bisserl unkonventionell sind. Übung im Alltag: Probier‘ diesen Monat etwas Neues aus und schau‘ wohin es führt.


The hanged woman

Alles hängt in der Luft, alle Bälle sind im Spiel. Die vergangenen Monate waren turbulent und die kommenden Monate lassen sich nicht gut planen. Wie wäre es mit ein bisserl „Hier & Jetzt“? Keine Entscheidung ist in Stein gemeißelt und du darfst auch ‚mal deine Pläne und deine Meinung ändern. Die Frau auf der Karte ist entspannt, sie vertraut darauf, dass sie sich mit ihren Beinen & dem Tuch halten kann – sie vertraut auf sich & ihre Fähigkeiten. Genau das ist es, was diese Karte dir sagen will: Entspanne dich, vertrau‘ auf dich! Übung für den Alltag: Tägliche Mantra Meditation: Ich vertraue auf mich und meine Fähigkeiten.


#stadtyogini #orakel #affirmation #dailyyoga #mysticmondays #impuls #SI #tarot #meditation

Sonnenwende, Neumond & Sonnenfinsternis

Na bumm, da tut sich ‚was im Kosmos.

Fühlen statt sehen

Hier einmal ein paar Fakten, für die Stadtyoginis unter euch die es ein bisserl handfester brauchen:

Am 20.06. markiert die Sonnenwende den Sommerbeginn. Das heißt: die kürzeste Nacht und der Höhepunkt der Sonneneinstrahlung. Hast du dich schon gefeiert?

Ab 21.06. werden die Tage wieder kürzer…also drück‘ die „Pause“ Taste, halte inne und gönne dir ein Date mit dem wichtigsten Menschen in deinem Leben – mit DIR. Was nährt dich? Auf allen Ebenen… Essen, Freunschaft, Hobbies, Bücher, Filme, Musik,…

Praxis: Reibe deine Hände aneinander sodass ganz viel Wärme & , Energie entsteht. Leg‘ sie auf deinen Bauch und atme 15 Atemzüge lang tief in den Bauch.

☀️Aktiviert das Sonnengeflecht ☀️regt die Verdauung an☀️ erzeugt Energie ☀️ steigert das Selbstwertgefühl ☀️

Atman Meditation: Was ist der unsterbliche Teil in dir, der immer wieder kommt, wächst, wandert und immer da ist.

Am 21.06. steht auch alles auf „Neubeginn“. Der Neumond wird mit der Ebbe verbunden. Die Energie zieht sich, wie das Meer, zurück, sammelt sich und fließt dann, bei Flut, wieder zurück. Was willst du loslassen? Meer Meditation: 5 Minuten Ujjayi Pranayama.

Zum Schluss noch eine Frage: Was kannst du dir Gutes tun?

Juni – Raum der Begegnung

#SI: Stadtyogini Impuls für den Juni 2020 – reflektieren, meditieren und erLeben.

Alles drängt nach draußen und fordert Raum & Leichtigkeit. Nach den letzten Monaten ist der Wunsch nach Sommer, Sonne & ein bisserl erLeben überall spürbar. Wie ein Ruck der durch die Menschen geht. Hast du ‚was gelernt? Was ist dir wirklich, wirklich wichtig?

Impulse zum Monatsbeginn (inspiriert von der wunderbaren Amadea Linzer):

  • Was willst du im Blickfeld behalten in den kommenden Wochen, auch wenn Ablenkungen noch so verlockend sind?
  • Täglich erreicht dich eine Flut an Informationen, Energien, Launen. Was nimmst du mit? Was gibst du weiter? Was bringt es dir und anderen?
  • Welche Chance hat dir Covid 19 beschert? Hast du sie genutzt?
  • Wie viel Freiheit gönnst du dir?

Vollmond Power

Ja, ich bin eine kleine #Moonie. Etwas, dass das Meer bewegt, bewegt mich auch! Alles signalisiert „Weite“:

  • Weite im Herzen schaffen
  • Der Wut Raum geben und in Aktion treten – Schweigen ist nicht immer Gold
  • Mach‘ dich groß und mach‘ dich weit – mit jedem Atemzug: einatmen ausdehnen & weiten, ausatmen loslassen & entspannen
  • Wie kannst du andere begeistern? Was ist Begeisterung?
  • Wo ist deine Toleranzgrenze? Was geht? Was geht gar nicht?

Mantra für den Vollmond: Ich komme ins TUN.

Monatsspecial:

Save the date: 21.06. – Sonnenwende + Neumond + ringförmige Sonnenfinsternis: mehr Power geht nicht. Feire mit mir in der Stadtyogini Oase: 108 Mondgrüße. Hier geht`s zum Fest.

Stadtyogini, Corona & die Stille Teil II: Probier’s mal mit Gemütlichkeit…

Nachdem die Wohnung aufgeräumt ist, wir alles und uns selbst entrümpelt haben, nachdem von Zumba bis Yoga alles online ausprobiert wurde entsteht auf einmal…

…eine Pause. Eine unbequeme Stille, wie in einem Gespräch. Es macht verlegen und es fühlt sich unkomfortabel an… Man hat den Drang diese Stille zu füllen, mit irgend etwas anzufüllen, auszufüllen, zur Seite zu drängen.

Was passiert, wenn wir die Stille nicht füllen sonder fühlen? Was passiert wenn wir (du, ich, alle) uns auf die Stille einlassen, wenn wir aufhören zu „tun“, zu optimieren, zu konstruieren und planen. Was passiert wenn ich, wenn du, vom „Tun“ ins „Sein“ kommst?

Vielleicht ist der Moment gekommen, die Füsse hochzulegen, die Füsse „still-zu-halten“ und abzuwarten, sich ganz und gar auf die Stille einzulassen und hinzusehen was da kommt, zu fühlen was sich da zeigt.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit…

Balu der Bär – Das Dschungelbuch

Wie fühlt sich der Gedanke an?

Selbst ist die Stadtyogini – Golden Honey, Herzöffner und Co

Ich befinde mich seit 2 Tagen in Heimquarantäne, hab‘ Nerven- & Gliederschmerzen, dass ich aus der Haut fahren könnte und bin ziemlich kurzatmig. Bisserl wenig Prana im Moment.

The good in the bad: ich hab’noch keine Antibiotika verschrieben bekommen (man wartet ab, könnte neben Corona noch Angina, Lungenentzündung oder Kehlkopfentzündung sein), den Darm freut’s die Lunge und den Hals nicht.

Selbst ist die Stadtyogini: Yoga, Yogaphilosophie & Ayurveda wissen IMMER eine Antwort:

Ayurvedisches Antibiotikum = Golden Honey: 1 EL Bio Kurumapulver + 100 g Honig + eine Brise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Ab in die Küche, liebe Stadtyogini:

  • Honig im Wasserbad verflüssigen (Achtung: Honig nicht über 40 Grad erhitzen)
  • Kuruma und Pfeffer mit einem Schneebesen einrühren bis sich die Zutaten gut verbunden haben
  • In ein verschließbares Gläschen abfüllen

Einnahme Empfehlung:

  • 1. Tag: stündlich 1/2 TL
  • ab Tag 2: 3 x täglich 1/2 TL

Yogatherapie – Herzraum weiten, Platz schaffen wo scheinbar gerade kein Platz ist. Meine Top 3 (kannst du auch gut im Bett machen):

  • Cat-cow im Sitzen 🐱🐮 6 – 8 Atemzüge
  • Adlerarme 🦅 15 Atemzüge pro Seite
  • Melting Heart – schmelzendes ❤️ für 15 Atemzüge

Krankheit aus Sicht der Yogaphilosophie & des Ayurveda:

Etwas ist nicht in Balance. Mein schmerzender Hals sagt: Mauna – schweigen

Die Enge und der schmerzende Brustkorb sagt: gib dir mehr Raum, mach‘ Platz, lass‘ los (auch Emotionen)

Die Gliederschmerzen/Nervenschmerzen: Gib Ruhe! Jetzt!

Wird gemacht, ich schnapp‘ mir ein Buch und leg‘ mich hin.

Yoga Bussal

Seelenfutter – geräucherte Paprikasuppe

Soup for the soul

Wenn es draußen regnerisch und kalt ist, gibt es für mich nichts besseres als eine heiße Gemüsesuppe. 

Im Winter ist aufgrund der äußeren Kälte das innere „Agni“ – die Verdauungskraft, dein „Feuer“ – normalerweise stärker als zu den anderen Jahreszeiten. Deshalb kannst du jetzt ruhig etwas kräftiger und reichhaltiger essen um das „Feuer“ am brennen zu halten. Die TCM sieht es ähnlich und auch die TEM (Traditionelle europäische Medizin). 

Suppen brauchen bei mir einen gewissen Twist damit mir nicht langweilig wird, wenn der Winter wieder länger dauert 😉

Das Rezept:

Zutaten für 2 Portionen

  • 2 rote Paprika
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1 Handvoll Cherrytomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver (Piment de la Vera picante)
  • 1 Zwiebel
  • Ingwer
  • 150 ml Gemüsesuppe
  • 150 ml Sojasahne
  • 1 rote Chili
  • 1 Handvoll Cashewnüsse
  • Optional: frische Kräuter (z.B.Winterportulak – reich an Vitamin C)

Und so geht`s:

Paprikaschoten für die Suppe grob zerkleinern. Die Zwiebel schälen und schneiden, mit dem Olivenöl glasig anbraten,Cherrytomaten schneiden und dazu geben (bis sie geschmlozen sind – ja, so sieht das aus!),  mit der Suppe aufgießen, Paprika (entkernt und geschnitten) dazu und weich kochen. Karotte dazureiben. 

Mit dem Pürrierstab pürrieren, Ingwer dazureiben, mit Sojasahne aufgießen und nochmal köcheln lassen. (Tipp: Wenn dir die Suppe zu dünn ist, reib´einen halben Erdäpfel hinein)

Mit Chili, Pfeffer und Salz würzen. Cashewnüsse anrösten, mit Nüssen und Winterportulak anrichten.

YUMMMMMMMMYYYYYYYYYY!!!!!!!!!!!!

Hier findest du leckeres Brot dazu: https://www.joseph.co.at/de/

Hier bekommst du das beste Gemüse im Grätzl: https://lucias-laden.at/

Hier bekommst du den geräucherten Paprika (und vielleicht ein tolles Kochbuch dazu, Zeit nehmen lohnt sich!!!!): http://babettes.at/pimenton-de-la-vera-mild/

108 Sonnengrüße Winteredition

Wintersonnenwende

Ein Ritual, dass so alt ist wie die Menschheit. Verbinde dich an diesem Tag mit deiner ureigenen Kraft und der Kraft der Natur. Lasse Altes verbrennen und nimm´ die Energie aus 108 Sonnengrüßen mit!

Was darf bleiben? Was darf mit? Und was darf gehen?

Tauch` ein in die meditative Wirkung der Sonnengrüße. Ich verspreche dir, du wirst nach diesem Ritual voll Energie sein und dein inneres Licht wird strahlen!

(Wieder)Geburt des Lichts:

In der längsten Nacht des Jahres, wenn die Sonne ihren Tiefpunkt erreicht hat, feierten schon die alten Kulturen die Wintersonnenwende. Man sagt, zum Ende des Jahres wird das Licht wiedergeboren. Ab diesen Zeitpunkt werden die Tage wieder heller. 

Dein Ritual, aus verschiedenen Kulturen inspiriert:

Die heidnischen Germanen feierten das Jul-Fest am Tag der Wintersonnenwende als Sonnen-Geburtsfest. Die Sonne galt als Symbol für das Jol (Rad), weshalb an diesem Festtag Feuerräder einen Abhang hinunterrollten. Mit den Sonnengrüßen, bewegen wir uns auch durch ein „Rad“, das zum einen unserem inneren Licht huldigt und zum anderen das „Auf“ und „Ab“ des Lebens symbolisiert (Vor- & Rückbeugen).

Deine 108 @ home:

You need:

  • lade das Licht & das Element Feuer ein in Form von Kerzen
  • Dein Mantra dazu: https://www.youtube.com/watch?v=yQjHSIHPJfw (schöne Version von Deva Premal)
  • Sonnengruß je nach Geschmack: klassisch nach Swami Sivananda: https://www.youtube.com/watch?v=ZPd-vprsqUk oder Sonnengruß A: https://www.youtube.com/watch?v=ajPbiwOjrss (Beide Mädls leg´ich euch schwer ans Herz, unkompliziert und authentisch
  • 12 Streichhölzer:  mit denen kannst du leichter mitzählen, als mit einer klassischen Mala, zum einen brauchst du ja deine Hände frei zum anderen kommst du so nicht aus deinem meditativen Bewegungsfluss.
  • Vetrauen fassen – du kannst das. Dein Atem, dein Tempo.
  • Nimm´dir Zeit – 3 h nur für dich (nur ein Richtwert – dein Tempo)

How to:

  • Gib dir ein paar Momente zum ankommen, Atem & Körper spüren
  • Widme deine Praxis der Wintersonnenwende, gerne kannst du dir eine positive Affirmation dazu überlegen (z.B.: Ich bin das Licht)
  • Streichhölzer links an den Anfang deiner Matte legen, wann immer du wieder nach vorne steigst nach einer Runde, legst du ein Streichholz von links nach rechts (9 Zyklen)
  • Basic Version: 12 Runden (1 Zyklus) stellvertretend für deine 108 Sonnengrüße

Lass mich wissen wie es dir ergangen ist! More Yogis – more energy: Das nächste 108 Sonnengrüße Ritual im Mein Raum Yoga Studio findet am Freitag, 02.02.2017 um 17:00 Uhr statt (Lichtmess – Neu Beginn). Investition: 25,00 € oder 2 Punkte vom 10er Block.

Celebrate your inner light!

 

 

 

Summer Power Bowl

Eine Schüssel voll Sommer Glück…

Wußtest du, dass Edbeeren Nüsse sind, mehr Vitamin C als eine Orange haben und nach der Ernte nicht mehr nachreifen (weswegen du sie immer reif kaufen solltest)?

Erdbeeren sind kleine (Schein)früchtchen mit enormen Power und aphrodisierende Wirkung. Unterstützen den Darm, kräftigen das Immunsystem und fördern das Zellwachstum. Nature Power!!!!!!

Jetzt ist die Hauptsaison (Mai, Juni, Juli) der heimatlichen super Früchte. Weiter unten findest du eines meiner Lieblingsrezepte, eine sehr leckere Kombination aus Früchten, Salat und Samen, die dir ganz viel Kraft schenken und dich mit allem versorgen was du für einen guten, energiegeladenen Start in den Tag brauchst! Ganz nebenbei sorgt die „Schüssel voll Sommer Glück“ für einen schönen „Glow“ im Gesicht!

Tipp: Verbinde das Rezept mit einer bewegten Meditation: Erdbeeren pflücken kannst du hier. FEEL the summer! MOVE your body. BALANCE your mind!

Summer Power Bowl

500 g Erdbeeren (Vitamin C, B2, Fohlsäure) – Immunbooster

2 Handvoll Vogerlsalat (Eisen)

1 Banane (Magnesium, Kalium, Zink)

1 Apfel (Ballaststoffe, Pektin)

Saft aus 2 Orangen (Vitamin A)

200 g Heidelbeeren (Antioxidantien)  – der „Glowmaker“

2 TL Sonnenblumenkerne (Eiweiß, Magnesium, Fohlsäure) – vegane Eiweißquelle

2 TL Mandelblätter (Vitamin B1 & B2) – Nervennehrung

Zimt (yummy und macht Speisen bekömmlicher)

  1. Vogerlsalat waschen, schleudern
  2. Erdbeeren, Apfel, Heidelbeeren waschen & schneiden
  3. Orangen auspressen, mit Obst und Salat  vermischen
  4. 5 Minuten ziehen lassen
  5. Mit Mandelblätter, Sonnenblumenkernen und Zimt verfeinern

 

 

 

 

 

 

 

IdeenRaum@Zwirnschmalz

Happy in Mistelbach

Mistelbach ist für mich:

56 Nationalitäten, das rattern von Nähmaschinen (alte, gespendete Singer Nähmaschinen, die wieder in Schwung gebracht wurden) ein Beet das verbindet – und ein Küchentisch der alle und alles zusammenbringt.

Die Reise nach Mistelbach, Veronika und einem Küchentisch voll Inspiration:

Vor circa 2 Wochen machte ich mich mit meinem Zucchinipflänzchen auf den Weg nach Mistelbach. 9ter Mai, Wien grau in grau gekleidet und kalt. Im Zug dachte ich darüber nach, was mich in Mistelbach erwarten würde, welche Gesichter sich hinter den Yoga Accessoires mit Herz, die ich in meinem Studio verwende und auch verkaufe verbergen.

Veronika hatte ich ein paar Mal getroffen, private Klops Dealerin und eine der Gründerinnen von Zwirnschmalz. Eine Fülle Frau (laut eigener Aussage und ich stimme dem zu – eine Frau, smart mit Format) mit viel Sinn für (auch gern schrägen) Humor und einem großformatigen Herzen, das ALLE inkludiert.

Mistelbach Feeling:

Während die knallgelben Rapsfelder vorbeizogen, die Sonne rauskam und ich mein kleines Zucchinipflänzchen in Händen hielt, ließ ich mir nochmals meine Fragen durch den Kopf gehen. Als ich ankam war es ruhig in Mistelbach und sonnig.

Es fühlte sich an, als atmete ich aus nach dem schnellen Puls der Stadt. Die nächste Einatmung brachte Ruhe, frische Luft und ein Gefühl von Raum.

Das Beet ist voll:

Veronika hatte mir vorab eine Wegbeschreibung zu ihrem Haus geschickt, vorbei an dem Gemeinschaftsgarten „Das Beet ist voll“, auch ein Projekt von Zwirnschmalz. Ganz zaghaft beginnen hier die Pflänzchen zu wachsen, viele gespendet, einige zugekauft. Gepflanzt von Mistelbachern und Neumistelbachern. Noch ist nicht viel zu sehen, aber was sichtbar ist: ein gepflegter Boden für den Sorgen getragen wird, Setzlinge die beginnen zu wachsen und der Garten als Aufgabe gegen Langeweile und Hilflosigkeit der Neumistelbacher die (oft schon seit Jahren) auf die Bestätigung ihres Asylantrags warten. Zur Passivität gezwungen – kein schönes Gefühl, wenn man nicht selbst bestimmen kann, warten muss…

Letztes Jahr hat (ein kleineres) Gemeinschaftsbeet 40 Gläser Tomatensugo gebracht und 15 kg Kirschen wurden zu köstlicher Marmelade verarbeitet. Überschüsse wurden verteilt, eingekocht und auch verkauft, der Ertrag ging wieder an den Verein um neue Projekte zu finanzieren. Ich hoffe, dass auch dieses Jahr ganz viel wächst und gedeiht – ich bin eine große Pasta Liebhaberin und was gibt es wohl besseres als ein Tomatensugo, dass mit soviel liebevoller Energie aufgeladen ist!

Am Beet vorbei, rechter Hand dann die Straße in die ich muß. Das Haus leicht zu erkennen, obwohl ich noch nie da war: es muß das mit dem großen roten Elch und den Sparten – Käfern am Haus (siehe Fotos unten) sein.

Adele und Roja:

Am Gartenzaun eine junge Mutter mit ihrer Tochter, die auch ins Haus möchten, Adele und Roja, wie ich später erfahre, Teil der Nährunde und Neumistelbacher seit 2015. Adele war früher Schneiderin in ihrem Land und steht mit einer Engelsgeduld mit Rat und Tat zur Seite, wenn sich zum Beispiel das Schnittmuster der Wendeschürze nicht erschließen will. Roja, die ihren Platz normaler Weise am Tisch bezieht, weicht auf die Couch aus zum Hausübung machen und überlässt mir ihren Platz am Tisch.

Einblicke, Ausblicke und der Holztisch:

Das rattern von Nähmaschienen, lachen, der Duft nach Tee, lustige Bommeln am Fenster, eine Klangschale, einige Pflanzen und bunter Stoff. Die Stimmung ist heimelig – wohlig. Alle sind emsig beschäftigt und während Stoff durch die Finger gleitet, jeder in seinem Rhythmus ist bekomme ich eine Idee davon, was es heißt „im Flow“ zu sein. Ich werde ganz still (fast schon schüchtern) und schalte auf Empfang, sehen, spüren… beobachten.

Der Stoff aus dem die Träume sind:

Knallige retro Muster aus den 70ern, Dirndelstoffe und die ein oder andere Jeans von mir, der ein zweites Leben geschenkt wurde. Ein Raum voller Stoff, bunt aber fein säuberlich sortiert. Alte Koffer beherbergen Zwirnschmalzstücke mit Herz (recyclete Stoffe, sozialer Hintergrund) und Hirn (praktisch & sinnvoll) in allen Größen und Einmachgläsern, Blechdosen und Holzkästchen geben Spulen und Knöpfen ein neues Zuhause. Mizis, Lankas und       in bunten Farben geben eine Idee, was aus all den Stoffen einmal wird. Und ich stellte im Geiste schon eine Liste zusammen was ich für mein Studio kaufen wollte und wer von meiner Familie und Freunden, was brauchen könnte. Nicht zu vergessen, dass mein Fahrrad, dass eher einem Einhorn gleicht sicher noch eine poppige Lenka mit mexikanischen Muster braucht!

Tischgespräche, Nähmeditation, Philosophie am Küchentisch und ganz nebenbei Integrationshilfe:

In der Zwirnshmalzzentrale, Veronikas Küchentisch – ZUMV = Zentrum für Umverteilung. In fröhlicher Runde werden Stoffspenden gesichtet, recycelt. Neue Projekte besprochen, mittlerweile ist Silvia auch gekommen und ich freue mich die Co – Gründerin kennen zu lernen. Es herrscht schon den ganzen Tag ein Kommen und Gehen. Das Haus ist offen für alle, mal kommt jemand auf einen Plausch, mal beginnt jemand zu nähen, mal wird ein neues Projekt getestet.

Das Haus, wie auch seine Bewohnerin ist offen für alle – eine „inklusive Gemeinde“ sei Mistelbach, wie mir Veronika verrät. „Wir kümmern ums Zuviel für Leute die zu wenig haben“ meint Sylvia. Und wir beginnen über Werte zu philosophieren, über unsere Gesellschaft und den ungezügelten Konsum, der oft ein Ausgleich sein soll zu einem Leben, dass uns eigentlich nicht glücklich macht.

Und da wiederum kommt Veronika ins Spiel, wenn wir aufhören zu horten, wieder Raum zu schaffen, innerlich wie äußerlich: Veronika Goller – Trennungshife für Menschen, die ihren Sachen ein zweites, sinnstiftendes und kreatives Leben geben möchten. Meine alten Jeans sind jetzt zum Beispiel tolle Yoga Kissen geworden (schau mal im Studio vorbei, da warten sie schon auf ein neues Zuhause).

Alle hier, sehen das, was sie hier tun als sinnvolle, schöne Freizeitgestaltung an. „Nähmeditation“ wie Barbara, ein neues Mitglied der Nährunde sagt. Und ganz nebenbei ist der Verein entstanden. Das hier ganz viel bewegt wird, Neumistelbacher/innen integriert werden, passiert ganz nebenbei, ganz einfach und mit Spaß und Herz!

 

Hier gehtˋs zu Zwirnschmalz (Stoffspenden immer willkommen)

Wenn du wissen willst, wie „happy“ Mistelbach ist, dann schau´ mal hier rein: https://www.youtube.com/watch?v=BqhtR-7hllM

Yoga Accessoires mit Herz kaufen und Zwirnschmalz damit unterstützen, dann komm´ bei mir im Studio vorbei: Mein Raum Yoga: 1030 Wien, Radetzkystraße 18/Top 1

Wer ist diese „Fülle Frau“, die das alles auf die Beine gestellt hat? Nächstes Monat könnt ihr in meinem Blog in einem sehr persönlichen Fragebogen mehr über sie erfahren!

Was habe ich in Mistelbach gemacht? Ich habe einen großen Yoga –  Bolster mit Bio Dinkelspelz gefüllt und es beyogt – meine Talente liegen eben woanders, nicht im nähen…aber ich darf wiederkommen, in das fröhliche Haus in Mistelbach und vielleicht, versuch ich dann auch was zu nähen 😉