Lassi Time

Wenn es zu heiß ist um etwas zu essen ist dieses Rezept genau das Richtige. 2017 war das meistens mein „Mittagessen“ in der Hitze Südindiens. Ich pimpe es immer mit ein bisserl Matcha

Salziges Lassi mit Minze & Matcha

ZUTATEN:

20 Blätter frische Minze (ich nehme am liebsten Nanaminze)

250 ml Bio Joghurt/Hafer Joghurt

300 ml Sodawasser/Mineralwasser mild

1/2 TL Steinsalz

Bonus: 1 TL Matcha Pulver

VARIANTEN:

Gewürzlassi
Vataberuhigend: Kreuzkümmel, Ingwer, Steinsalz.
Pittaberuhigend: Kreuzkümmel, Koriander, Steinsalz.
Kaphaberuhigend: Zimt, Pfeffer, Kreuzkümmel, Kardamom, Ingwer, Honig.

ZUBEREITUNG:

Minze waschen und fein hacken, mit allen Zutaten in einem Mixer schaumig verquirlen

WIRKUNG:

kühlend, nährend, erfrischend

Darmstreichler: feine, gute Bakterien für deinen Darm – sie sorgen und stärken dein Immunsystem

Göttinnen Orakel für den Juni

BAST – Unabhängigkeit

Affirmation: Meine Unabhängigkeit ist die Grundlage für meine Stärke.

Botschaft: Deine Freiheit & Unabhängigkeit sind von höchster Priorität, also sorge gut für dich! Übernimm Verantwortung und triff ganz bewusst deine Entscheidungen.

Impuls: Was brauchst du? Was darfst du diesen Monat loslassen? Was/Wen willst du in dein Leben einladen?

Über Bast: Die ägyptische Göttin Bast verwandelt sich jede Nacht in eine Katze. Wie eine Katze entscheidet sie klar, wann sie Zuwendung braucht und wann sie lieber allein sein will. Meine Katze Ms. Mia ist ein gutes Beispiel dafür. Achte auf deine Katze, wenn du eine hast. Sieh‘ zu und lerne. Die Natur ist weiser als wir. Bast steht für Weiblichkeit, Unabhängigkeit, Anmut und Verspieltheit. Wo brauchst du diese Qualitäten im Moment?

ATHENE – Innere Weisheit

Affirmation: Ich weiß, was zu tun ist.

Botschaft: Entdecke deine innere Lehrerin. Alles was du wissen musst ist bereits da. Werde still und hör‘ zu.

Impuls: Geh‘ ins Vertrauen. Vertraue deinem Bauchgefühl! Zweifle nicht an deiner inneren Stimme – sie hat recht!

Über Athene: Sie ist eine mächtige griechische Göttin, die alle schützt und begleitet, die sie um Hilfe bitten. Sie kämpft mit List und Klugheit (darauf deutet auch ihr Krafttier, die Eule, hin). Zudem unterstützt sie alle kreativen Prozesse. Was willst du diesen Monat erschaffen?

MAAT – Fairness

Affirmation: Ich behandle jeden Menschen/jede Situation unvoreingenommen, unemotional & fair.

Botschaft: Selbstloses handeln. Es geht nicht um deinen Vorteil, sondern um das was IST. Ganz unemotional. Welche Lösung verursacht am wenigsten Leid? Missgunst & Streit entstehen meistens aus der Angst heraus nicht “genug“ zu bekommen oder auf deine vorgefasste Meinung zu beharren.

Impuls: Geht es nur darum das du recht hast? Geht es nur um deinen Vorteil?

Über Maat: Sie ist die ägyptische Göttin der Integrität, Gerechtigkeit & Fairness. Sie hält eine Waage in der Hand, auf der im Augenblick des Todes die Seele gegen eine Feder aufgewogen wird, um zu prüfen, ob sie durch Schuld beschwert ist.

Warum YoGa?

WARUM YoGa?

„…nur rumsitzen, und atmen in Wollsocken – das ist mir zu wenig Bewegung!“

„…ich bin ja nicht so der Eso – Freak …“

„…ich bin viel zu unflexibel für Yoga!“

„…ist das nicht eine Sekte?“

„…ich bin zu alt/jung/groß/klein/dick/dünn… für Yoga.“

„…ich bin entspannt, wozu also Yoga?“

„…ich schau sicher komisch dabei aus, so unbeweglich wie ich bin.“

„…das ist doch nur was für Frauen.“

„…Yoga ist mir zu weichgespült – zu soft.“

„…ich mache schon viel Sport, warum also auch noch Yoga?“

Hast du dich vielleicht in der ein oder anderen Aussage wiedererkannt? Ich möchte hier mit dem ein oder anderem Klischee aufräumen, Fragen beantworten die du nie zu stellen gewagt hast und dich mit der ein oder anderen Antwort überraschen. „Warum YoGa“ ist als Reihe gedacht und jedes Monat nehme ich ein anderes Klischee unter die Lupe. 

Hatha Yoga – Die Wurzel

  Was bedeutet Hatha Yoga?IMGP2812

Hier eine allgemeine Deffinition:

Hatha Yoga ist die Wurzel aller dynamischen Yogastile. Egal ob Ashtanga, Bikram, Yin, Hot und wie sie alle heißen mögen. Hatha Yoga ist also der körperbezogene Übungsweg des Yoga.  (Bitte lies kurz weiter, lass dich ein wenig auf die Klischees ein, ich versprech`dir, die anderen 2/3 des Artikel werden dich überraschen….Anmk. des Autors  -das wollt ich schon immer mal schreiben *gg*) Also weiter im Text: Die Energien im Körper  wahrzunehmen, zu verstehen und zu lenken ist der Gedanke dahinter. Das selbe gilt nicht nur für die Energien im Körper sondern auch für den Körper selber. Mit sich selbst in Verbindung zu treten, sich kennen zu lernen, sich zu verstehen zu lernen, die eigene Welt wahrzunehmen wie sie ist, seinen Körper seinen Geist.

Das viel zitierte „zu seiner Mitte finden“, der „Seelenfrieden“, der „ruhige Geist“, die „große Freiheit“

Aber was bedeutet das für dich und mich?

Was bedeutet das für einen Menschen, der im 21. Jahrhundert in Wien lebt, der einen Alltag hat (Job, Freunde, Familie und sowas…..), seine eigenen Sorgen und Ängste hat (Weltfrieden gut und schön, aber der agressive Chef, oder ein kranker Verwandter machen uns meist mehr Sorgen), seine eigenen körperlichen Deffizite (hier ein paar Klassiker: Nacken, Rücken, Schultern…..was? Welche Körperwahrnehmung? Ich spür´mich nicht unterhalb vom Hals…..)?

Ist es wirklich der richtige Weg, wenn ich gleich versuche in einer unheimlich komplexen und anstregenden Körperhaltung, stundenlang in meinen großem Zeh zu atmen?

Ist DIE große Erleuchtung das Ziel?

Was ist überhaupt diese Erleuchtung? (Das würde hier zu weit führen, dafür gibt es bald mal einen eigenen Artikel – versprochen)

Ich weiß zwar  (noch) nicht was es für dich bedeutet, aber für mich bedeutet Hatha Yoga:

Bewegung (er)leben, mich selbst (er)leben, Leben (er)leben, Kraft & Stärke (er)leben, Spaß haben, Spaß an Bewegung haben, mir selbst begegnen, Antworten finden….

Da können dann schon mal Erkenntnisse kommen wie: „Wow, ich bin tatsächlich der Schöpfer meiner eigenen Welt!“ „Uhi, ich kann was bewegen!“ „Hier bin ich!!!! Und DAS hab´ich zu geben!!!!!“ „Ah, das ist also mein inneres Feuer“, „Na, ich lieb´mich zwar noch nicht aber ich hab`mich schon mit mir angefreundet“ „Ach, ich verzeih´ dir (und mein das sogar ernst!!!)“, „Ich bin stolz auf mich!“, „Ja, ich hab´mir die Zeit genommen“, „Nein, das stresst mich nicht.“

Körperlich: Erst Jammaste dann Namasté, „Was, da kann man auch schwitzen“ – dicht gefolgt von: „Da hat man auch Muskeln???!!!!!!“, „Ich kann aufrecht stehen“, „Wahnsinn, dachte nicht, dass ich das kann!“ „Waaaaaas, das kann man alles mit dem Atem machen?“, „Ja! Das ist ein sexy Yoga – Hintern!“, Fingerspreizen kann eine sehr fordernde Übung sein!

Und was bedeutet Yoga für dich? Finde es heraus, komm vorbei!

Yoga (er)leben @ Mein Raum Yoga